7 Fehler, die du vermeiden willst, wenn du eine Challenge startest

Challenge startetest Erfahrungen Beitragsbild

Neues Jahr - neue Herausforderung, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn ich hatte mir vorgenommen, meinen Kurs mit einer Challenge zu launchen.

5 Tage, 5 Aufgaben, 1 Ziel - in meinem Fall lautete das Ziel "deine Seite h├Âher bei Google schieben"

5 Tage waren f├╝r mich perfekt, so lange kann ich definitiv die Energie halten. Nat├╝rlich kann deine Challenge auch l├Ąnger laufen, das h├Ąngt ein wenig von deinem Challenge Ziel ab, bzw. von dem Produkt, welches du im Anschluss verkaufen willst.

Ich hatte mich insofern auf das Thema Challenge vorbereitet, als dass ich in einem Kurs von Karin Wess schon das Thema mit abgehandelt hatte. Vorlagen sowie Ablaufplan hatte ich ebenfalls schon, ich brauchte sie nur abwandeln.

Doch die T├╝cken lagen ganz woanders, als ich vorher dachte. Welche das waren und wie ich diese H├╝rden f├╝r mich gel├Âst habe, erf├Ąhrst du hier.

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1. Du verl├Ąsst dich nur auf organische Reichweite

Organische Reichweite hei├čt, dass du deine Challenge ohne bezahlte Werbung (sogenannten Ads) bewirbst.

Du teilst sie in all den Kan├Ąlen, auf denen du aktiv bist, z. B. auf Facebook, in den entsprechenden Facebook Gruppen, auf LinkedIn und machst in deinem Newsletter darauf aufmerksam. Doch es wird schwierig, hier neue Menschen in deine Challenge hineinzubekommen, die dich und dein Angebot noch nicht kennen. Doch genau das willst du ja.

Zudem wird die organische Reichweite auf vielen Netzwerken gerade beschnitten, um dich zu bezahlter Werbung zu animieren. Wenn du also mehr Menschen in deiner Challenge haben willst, dann rate ich dir zu bezahlter Werbung. Der Aufwand, den du f├╝r eine Challenge betreibst, bleibt der gleiche, egal ob du in deiner Challenge 10, 100 oder 1.000 Menschen hast.

Also investiere in dich und dein Business und stecke einen Betrag X in Werbeanzeigen.

2. Du gehst zu viele Kooperationen ein

Eine M├Âglichkeit organische Reichweite zu erh├Âhen, ist Kooperationen f├╝r deine Challenge einzugehen. So kommst du zum einen an neue Menschen, die dich noch nicht kennen und lieferst gleichzeitig Mehrwert, der zu deinem Challenge Thema passt.

Da du ja soviel Menschen wie m├Âglich in deine Challenge ziehen m├Âchtest, bist du versucht, mehrere Kooperationen einzugehen. Mein Fehler war es, dass ich zu viele Kooperationen eingegangen bin. Die passten zwar alle thematisch und ich habe sie in und um meine Challenge herumgelegt.

Doch eine Kooperationspartnerin, Stephanie Tilenius, fiel bei mir leider hinten├╝ber.

Meine Vorstellung war, dass ich das Thema Video noch in meiner SEO Challenge unterbringen k├Ânnte. Thematisch war das v├Âllig logisch und passend. Praktisch war es jedoch so, dass meine Teilnehmerinnen schon genug mit ihren t├Ąglichen Aufgaben zu tun hatten, so dass jeder weitere Input zu viel gewesen w├Ąre.

Das hat sich jedoch erst im Laufe der Challenge gezeigt und da es meine allererste Challenge war, habe ich das nicht vorausgesehen.

Stephanie hatte mitten in ihrer eigenen Launchphase extra noch ein Video f├╝r mich produziert. Es kam f├╝r sie zur Unzeit, doch sie hat es ├╝bers Knie gebrochen (neben Homeschooling), weil sie es mir versprochen hatte.

Abgesehen davon, dass ich mit meiner Challenge vollauf besch├Ąftigt war, hatte ich ein super schlechtes Gewissen ihr gegen├╝ber und habe ihr erst nach Ablauf der Challenge geschrieben.

Das war eine Email, die mich auch echt Mut gekostet hat, doch tot stellen und ignorieren ist f├╝r mich keine Option.

Diese Lektion war f├╝r mich pers├Ânlich die bitterste, denn ich selbst hasse Unzuverl├Ąssigkeit und mir ist es wichtig, dass ich meine Zusagen halte.

Das konnte ich nicht, denn ich habe mich versch├Ątzt.

Mein Learning daraus ist, dass ich lieber mehr Geld f├╝r Ads ausgebe, als Kooperationspartnern gegen├╝ber wortbr├╝chig zu werden. Denn dieses Verhalten kostet mich - langfristig gesehen - mehr, als ich bei Werbeanzeigen ausgeben k├Ânnte.

3. Du kennst die Bed├╝rfnisse deiner Herzensmenschen nicht genau

Das ist meiner Meinung ein Fehler, der dir eher am Anfang deines Business unterl├Ąuft.

Denn wenn du ganz am Anfang stehst, kennst du mit hoher Wahrscheinlichkeit die Sorgen, N├Âte oder Bed├╝rfnisse einer Zielgruppe noch nicht so genau. Dementsprechend sind die Aufgaben, die du stellst und du bekommst die Challenger nicht auf den Weg der Transformation.

Ich sage bewusst Weg, denn du willst ja im Anschluss einen Kurs verkaufen, in dem du dann daran ankn├╝pfst, um die Transformation zu beenden.

Die Menschen stehen an einem Ausgangspunkt, in meinem Beispiel: sie werden bei Google nicht gefunden.

Transformation: ich zeige dir, wie du besser bei Google gefunden wirst.

Weg der Transformation: welche ersten, kleinen Schritte muss ich machen, damit ich besser bei Google gefunden werde.

Anschlie├čender Kurs: ich kn├╝pfe an die ersten Challenge Erfolge an und f├╝hre zur L├Âsung.

4. Du ├╝berforderst deine Teilnehmenden

Das resultiert auch aus dem vorhergehenden Punkt:

ich hatte meine Challenge Ladies falsch eingesch├Ątzt. Ich hat so viele Menschen dabei, die noch nie von SEO (Suchmaschinenoptimierung) geh├Ârt hatten, dass ich meine Aufgaben anpassen musste.

Ich wollte liefern, ich wollte zeigen

  • wie viele Facetten SEO hat
  • wie viele M├Âglichkeiten dir Google bietet, sichtbar und besser gefunden zu werden,
  • dass ich vertrauensw├╝rdig bin und
  • mein Wissen teilen,

dass ich auf dem besten Weg war, meine Teilnehmerinnen zu ├╝berfordern.

Also fiel Video SEO kurzfristig raus, mit den oben beschriebenen Konsequenzen f├╝r Stephanie.

5. Du bietest keine wirklichen AHA-Momente

Im Prinzip ist das die Kehrseite der gleichen Medaille: du gibst nur Wissen weiter, dass wir ├╝berall im Internet auch finden k├Ânnen. Du vergisst, die Verkn├╝pfung aufzuzeigen, deinen eigenen Dreh mit einzubringen.

Vielleicht kannst du es auch gar nicht, weil das Thema f├╝r dich selbst so neu ist, dass du voll Begeisterung zwar Aufmerksamkeit daf├╝r wecken willst, doch das war┬┤s auch.

Du schaffst es nicht, den Bogen zu spannen von der Theorie zur Praxis f├╝r deine Teilnehmenden. Deshalb bleibt es bei der Begeisterung: oh, das ist wirklich super, finde ich cool und was f├╝r eine geniale M├Âglichkeit!

Doch diese AHA-Momente: "wie nutze ich das f├╝r mich, was sind meine n├Ąchsten Schritte?" bleiben aus.

6. Du f├╝hrst die Challenge ohne Hilfe durch

Damit meine ich jetzt nicht Kooperationen oder virtuelle Assistenten, sondern Feedback auf Augenh├Âhe von Menschen, die auch selbst├Ąndig sind.

Mir stand Ulli Lang zur Seite, die meine Emails, meine Aufgaben und meine Landingpages vorab Korrektur gelesen hat.

Direkt nach meinen Facebook Live Sessions sind wir in die Nachbesprechung auf Zoom gegangen. Ich erhielt von Ulli einen wertvollen, unabh├Ąngigen Blick sowieso Verbesserungsvorschl├Ąge zu meinem Auftritt.

Ulli ist nicht nur selbst├Ąndig, sie ist Unternehmerin. Also eine Frau mit Personalverantwortung, die Monat f├╝r Monat erstmal den Umsatz f├╝r die Geh├Ąlter erwirtschaften musste.

Daraus ergibt sich zwangsl├Ąufig, dass Ulli regelm├Ą├čig sich selbst, ihre Prozesse und ihr Personal beobachten musste, um Verbesserungspotenzial zu entdecken. Gerade in einer so serviceorientierten Branche mit geringen Margen wie der Tourismusbranche.

Zus├Ątzlich hat sie gelernt, wie sie Feedback gibt: empathisch, mit Feingef├╝hl, auf Augenh├Âhe und l├Âsungsorientiert.

Sie war f├╝r mich die perfekte Sparringspartnerin, die meine Challenge qualitativ hochwertiger f├╝r meine Teilnehmerinnen machte. Das gute?

Du kannst sie daf├╝r buchen!

7. Du ├╝berforderst dich mit der Technik

Halte es einfach - Punkt.

Wenn Technik zu deinen Schw├Ąchen z├Ąhlt, dann konzentriere dich auf das Wesentliche - Internet, Facebook Live via deinem Smartphone und deinem wertvollen, angemessenen Input.

Wenn diese drei Dinge stimmen, kann deine Challenge nur erfolgreich f├╝r alle Beteiligten werden.

Ja, nat├╝rlich ist es sch├Ân, wenn auf dem Bildschirm ein Countdown runterz├Ąhlt, wenn du in Zoom deine Pr├Ąsentation laufen lassen kannst oder deine wichtigsten Argumente nochmal h├╝bsch von links nach rechts einfliegen.

Doch das solltest du alles VOR deiner Challenge ausprobieren, damit es klappt, wenn┬┤s drauf ankommt.

Ansonsten empfehle ich dir, es minimalistisch zu halten. F├╝r mich gibt es da nur wenige Ausnahmen, wenn deine Challenge sich um Technik dreht, denn dann bist du das Ma├č der Dinge.

Fazit

Eine Challenge ist viel Vorbereitungsarbeit und aufw├Ąndiger als ein Launch mit einem Webinar, doch mir pers├Ânlich gef├Ąllt diese Launchvariante sehr viel besser. Ich kann mich t├Ąglich mit den Menschen austauschen, auf ihre individuellen Herausforderungen und ihre Nische eingehen und Vertrauen aufbauen.

Einerseits Vertrauen in mich und meine F├Ąhigkeiten, dass ich sp├╝re

Ja! Ich kann den Teilnehmenden wirklich helfen!

Andererseits merken die Challenger auch, dass ich wirklich Ahnung von meinem Thema habe und die Inhalte auch verst├Ąndlich vermitteln kann.

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