Diese 7 Seiten muss deine Webseite haben (wenn sie funktionieren soll)

Webseiten Bbild

Du willst gerade deine Webseite erstellen und fragst dich:

Welche Seiten brauche ich für meine Webseite?

und

Was muss da drauf stehen?

Eine Startseite, ja, das ist dir klar. Impressum und Datenschutzhinweise natürlich ebenso. Aber was denn noch?

Überlege doch mal, was du wissen möchtest, wenn du auf einer Webseite landest. Wahrscheinlich möchtest du

  • mehr über den Menschen erfahren
  • mehr zu dem Thema wissen, um den es auf der Seite geht
  • dich zum Newsletter anmelden, um das Freebie herunterzuladen
  • Kontakt aufnehmen, wenn das Thema für dich superwichtig ist
  • das Produkt/ Angebot kaufen

Dementsprechend solltest du genau diese Fragen beantworten und diese 7 Seiten helfen dir dabei.

​1. Die Startseite

Das ist die Seite auf der du landest, nachdem du www.deineWebseite.de eingegeben hast. Oftmals nennt mans sie auch Homepage und sie ist quasi dein Aushängeschild oder Schaufenster im Internet.

Früher oder später landen die meisten deiner Besucher hier, auch wenn sie über einen Blogartikel zu dir gefunden haben.

Die meisten Links zeigen auf deine Startseite, denn du nennst sie ja auch auf deinen Flyern und Visitenkarten.

Shane Melaugh von Thrive Themes hat sich die Mühe gemacht und die Webseiten führender amerikanischer Personal Brands wie Marie Forleo, Gary Vaynerchuk oder Tim Ferriss analysiert.

Er wollte herausfinden, wie man die perfekte Startseite baut. Praktischerweise ist diese Struktur dann auch gleich bei Thrive als Vorlage mit einem Klick aktivierbar.

Alles fängt an mit dem

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Menu

Oben links platzierst du dein Logo, rechts davon vier weitere Elemente wie Über mich, Blog und Angebot (oder Produkte).

Was ich recht witzig finde: die erfolgreichsten Personal Brand Logos bestehen aus Text, kein Bild oder ähnliches. So oft habe ich schon stundenlange Logo Diskussion erlebt, ohne greifbares Ergebnis.

Und gerade wenn du am Anfang stehst, dann leg einfach los, auch ohne Logo. Daran kannst du hinterher immer noch basteln.

Titel Sektion

Direkt unter dem Menü geht es weiter mit der Titel Sektion, die zumeist aus mehreren Elementen besteht:

  • einem sehr großen Titelbild, das zu deinem Thema/ Angebot passt
  • deinem Slogan
  • eventuell deiner Newsletter-Anmeldung
  • sogenanntem authority proof, als Referenz deiner Kompetenz

​​​​​Featured Sektion

Hier konzentrierst du dich auf deine drei wichtigsten Angebote, die du in drei kleinen Blöcken kurz zusammenfasst. Somit leitest du deine Besucher gleich zu den Seiten, die dir am Wichtigsten sind.

Blog Sektion

Zeige hier deine drei oder sechs letzten Blogbeiträge als Ausschnitt an. Definiere vorab, welche Kategorien hier auftauchen oder ob ein Artikel besonders wichtig ist, den du dann anpinnst.

Referenzen

Zeige hier Beiträge von Kunden, die glücklich und zufrieden mit deiner Leistung sind. Bestenfalls mit Foto und Namen (bei Firmen vielleicht noch mit Link), doch ich weiß, das geht nicht immer.

Call to action (CTA)

Zu deutsch: Handlungsaufforderung. Überlege dir bei jeder einzelnen Seite und jedem Beitrag den du schreibst: was möchtest du, was deine Besucher machen sollen? Was ist dein Ziel, das du mit dieser Seite erreichen willst?

Es gibt verschiedene Ziele:

  • Buchung/ Verkauf
  • Download
  • Email Anmeldungen
  • Kontaktformular abschicken
  • Telefonanrufe

Jedes dieser Ziele ist okay, da gibt es kein richtig oder falsch. Wichtig ist nur, dass du dir ein (für alle erkennbares) Ziel steckst.

Diese Tipps dienen dir als Wegweiser oder Ideengeber, sie nicht nicht in Stein gemeißelt. Schau also, wie du das für dich umsetzen möchtest und was für dich passt.


2. Über mich Seite

Deine Über-mich Seite ist die meistbesuchte Seite auf deinem Blog - vorausgesetzt du hast eine und sie ist auch als solche erkennbar.

Einer der größten Irrtümer ist: oh cool, hier geht´s über mich, meine berufliche Laufbahn und meine Abschlüsse.

Nein, darum geht es am allerwenigsten. Vielmehr geht es um die folgenden vier Fragen, die du deinen Besuchern beantwortest:

Was habe ich für dich?

Wenn du überzeugen willst, musst du die Menschen wissen lassen, wie sie davon profitieren.

Was ist dein Produkt?

Was bewirkt es? Für wen ist das? Welches Problem löst es?

Sprich hier über die großen Vorteile, die sich aus der Umsetzung der Maßnahmen ergeben, die ich ergreifen soll. Was ist besser am Leben mit deinem Produkt/ Dienstleistung?

Beschreibe das Endergebnis, das Nachher Bild, sobald ich dein Produkt gekauft und wie von dir empfohlen verwendet habe. Lass mich wissen, wie dein Produkt mir hilft, meine Ziele zu erreichen.

Wer bin ich?

Im Internet kann jeder alles erzählen. Deshalb möchte ich mich vergewissern, dass du wirklich eine vertrauenswürdige Person bist und tatsächlich Ahnung hast, von dem was du sagst.

Was muss ich als nächstes tun?

Da ist er wieder, der Aufruf zum Handeln. Sag mir genau, was ich als nächstes tun soll. Setze nicht nur einen Link ein, sondern sage mir explizit, dass ich hier klicken soll.


3. Landing Pages

Auf diesen Seiten landen deine Besucher und sie haben nur ein (!) Ziel. Diese Ziele können wieder unterschiedlich sein, wie ich oben schon erwähnt habe.

Die Besonderheit bei Landing Pages ist, dass du auf ein Menü, weiterführende Links und  alle Ablenkungen verzichtest. Der Fokus liegt auf der einen Aktion, die deine Zielgruppe ausführen soll.

Ich möchte hier auf diese Beispiele eingehen. 

Optin Landing Pages

Du hast ein kostenloses Ebook oder einen kostenlosen Kurs und möchtest dafür im Austausch die Email-Adresse deiner Besucher. 

Ressourcen Landing Pages

Hier stellst du deine besten Blogartikel, Tooltipps, Tutorials oder Anleitungen zu einem bestimmten Thema zusammen. Oftmals sind diese Seiten auch sogenannte Cornerstone oder Pillar Pages, denn sie sind quasi die Eckpfeiler deines Business.

Webinar Pages

Damit sammelst du Anmeldungen zu einem Webinar. Der Aufbau ist ähnlich wie bei Optin Landing Pages.

Sales Pages

Das ist quasi die Königsdisziplin der Landing Pages für deine Angebote oder Produkte, die du hier verkaufst. Ihr Aufbau ist ähnlich der Startseite wobei der letzte Schritt die Buchung oder der Kauf ist.

Es gibt zig verschiedene Tools, mit denen du Landing Pages erstellen kannst. Doch wenn du einen Pagebuilder wie Thrive Architect, Divi oder Elementor verwendest, dann hast du alles, was du brauchst.

Denn diese Tools bieten bereits fertige Vorlagen, die du nur noch für dich anpassen musst.

Günstiger und einfacher geht´s nicht!


4. Danke Seite

Sobald du Landing Pages erstellst musst du dir auch überlegen, auf welche Seite du deine Nutzer leitest, nachdem sie das getan haben, was du wolltest.

Du brauchst also eine Seite, auf der du sagst wie´s weiter geht und dich für die Handlung bedankst:

  • danke für die Anmeldung, hier ist das Freebie
  • danke für die Anmeldung zum Webinar, wir sehen uns Datum & Uhrzeit
  • danke für den Kauf, so geht´s jetzt weiter

Das sind die gängigsten Möglichkeiten.


5. Kontakt Seite

Auch wenn du gar kein Kontaktformular anbietest, lege bitte diese Seite an. So oft suche ich vergeblich nach Kontaktmöglichkeiten im Internet und ich ärgere mich oft darüber, dass ich erst im Impressum nachschauen muss.

Liste hier all die Möglichkeiten auf, wie man mit dir in Kontakt treten kann: Email, Telefon, WhatsApp - was immer deine bevorzugten Kommunikationskanäle sind.

Du kannst die Kontakt Seite auch unten in den Footer einbauen, wenn oben im Menü kein Platz mehr ist.


6. Datenschutz & Impressum

Jede gewerbliche Webseite braucht ein Impressum. Ohne Ausnahme. Welche Angaben ins Impressum gehören habe ich dir in diesem Blogbeitrag

Dein Webseiten Impressum erstellen – kostenlos & sicher

mit Hilfe der Rechtsanwältin Alexandra Wrobel aufgelistet. Bite beachte, dass grundsätzlich alle Webseitenbetreibende dafür verantworlich sind, ihre Datenschutzhinweise auf dem neusten Stand zu halten. Deshalb habe ich mich für Iubenda entschieden:

Wir helfen bei den gesetzlichen Anforderungen, damit Sie sich auf das Geschäft konzentrieren können.

lautet ihre Devise und sie halten meine Datenschutzhinweise immer aktuell. Das entlastet mich enorm.


7. 404 Seite

Sie erscheint, wenn du auf einer Seite landest, die es nicht mehr gibt.

Meist ist irgendwie die Verlinkung kaputt gegangen, die dich dahin geführt hat.

Auch wenn alle versuchen das zu vermeiden, passiert es immer mal wieder. Ein regelmäßiges SEO-Audit, bei dem du auch die Links überprüfst, hilft da enorm.

Jedes Theme bietet von Haus aus eine Standard 404 Seite an. Du kannst jedoch auch eine individuelle Fehler Seite erstellen. Entweder bietet dir dein Theme die Möglichkeit oder du greifst auf eines der zahlreichen WordPress Plugins zurück.

Ich möchte dir jedoch dringend ans Herz legen, auch diese Seite zu individualisieren. Denn so hast du die Chance, deinen Leser auf deiner Webseite entsprechend zu leiten. Kreative Ideen findest du beispielsweise hier.


Fazit

Vielleicht fühlst du dich jetzt ein wenig erschlagen angesichts all der Seiten. Wenn du gerade erst am Anfang stehst, dann beginne doch erstmal mit der Start- und Kontaktseite, bzw. dem Impressum und Datenschutz. Somit bist du rechtlich auf der sicheren Seite.

Anschließend baust du deine Internetpräsenz Seite um Seite weiter aus.


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