Eigenen Blog erstellen – wieso denn?

Ein eigener Blog ist quasi die „Königsdisziplin im Social Media“. Bei all den Vorteilen die er bietet, du solltest damit nur anfangen, wenn du wirklich den Wunsch hast, dich mitzuteilen. „Intrinsische Motivation“ ist hier das Stichwort. Du möchtest primär mit dem Blog Geld verdienen? Prinzipiell legitim, doch das wollen circa 180 Millionen andere auch… Nur wenn du bereit bist Herzblut zu investieren, wird das auch irgendwann klappen.

Menschen fangen aus verschiedenen Motiven an zu bloggen, hier mal die häufigsten:

  • Du möchtest deine Meinung zu einem Thema publizieren
  • Du möchtest Wissen vermitteln
  • Du möchtest eine „zentrale“ Plattform für deine Inhalte
  • Du möchtest dir einen Ruf als Expertin in deinem Wissensgebiet/ deiner Nische aufbauen

Wenn du dich da irgendwo wieder gefunden hast, dann können wir uns den verschiedenen Plattformen zuwenden.

Corporate Blog

Hier geht es um DICH! Deine Dienstleistung, dein Produkt. Es ist die zentrale Plattform, auf der deine Inhalte veröffentlicht werden und von wo aus sie in andere soziale Netzwerke viral gehen: Facebook, Pinterest, YouTube, Soundclound…
Dein Blog ist Teil deiner Webseite, ob du die mit WordPress, Jimdo oder Joomla betreibst ist nebensächlich.

Vorteil: Du hast jederzeit Kontrolle über deine Inhalte.

Ein Blog ist zeit- und arbeitsintensiv. Er lebt von gutem, relevantem und qualitativ hochwertigem Content und Kontinuität.

Wie du die schreibst? Das kannst du kostenlos hier: Affenblog oder hier: Blog-Camp lernen.

Blog – Netzwerke

Medium – Der Minimalist

Den Macher von Twitter waren 140 Zeichen irgendwann nicht mehr genug, sie wollten Nutzern die Möglichkeit geben, längere Beiträge zu schreiben.
Der einheitliche Rahmen der Texte lenkt die Aufmerksamkeit des Lesers auf das, was wirklich ist: den Text & die Message darin.
Medium selbst versteht sich als „ein neuer Ort zum Lesen und Schreiben im Internet. Ein Ort, an dem Erfolg nicht anhand von Klicks, sondern der Anzahl der verschiedenen Standpunkte gemessen wird. An dem es auf die Qualität der Idee ankommt, nicht auf die Qualifikation des Autors…. einer Community von Millionen von Machern und Denkern an, die ihre besten Ideen teilen und den Diskurs zu den aktuell wichtigsten Themen und Interessen vorantreiben.“
Hier veröffentlicht Hillary Clinton, Barack Obama und das Weiße Haus, Walter Isaacson sowie Tim O’Reilley. In Deutschland publiziert Richard Gutjahr seine Beiträge auf Englisch. Stefan Niggemeier, Katharina Borchert und Johnny Häusler sind hier ebenfalls aktiv.
Technische Voraussetzungen? Gar keine. Du kannst dich mit deinem Twitter- oder Facebook-Account anmelden, wenn du schreiben willst. Word ist komplizierter als der Medium-Editor.

Folgende Formatierungsmöglichkeiten gibt es:

  • fett
  • kursiv
  • Unterüberschriften (zwei Ebenen)
  • Links
  • Listen
  • Anführungsstriche

Dazu die Überschrift und das Bild. Artikel werden Themen zugeordnet und können viral verbreitet werden.
Vorteil: Eine potenziell große international Reichweite für alle, die wirklich etwas zu sagen haben und diskutieren möchten.

Weitere Blog Communities sind:

  • www.blogger.com – das Blog-Urgestein, was 1999 startete und 2003 von Google übernommen wurde. Hast du einen Google-Account? Dann hast du einen Blogger-Account
  • www.reddit.com – das Blog mit Foren-Charakter. Besonders beliebt sind die „Ask me Anything“-Sessions
  • www.tumblr.com – diese Plattform ist besonders bei Teenagern und jungen Erwachsenen beliebt
Share This