Als ich mich selbständig machte, habe ich einfach losgelegt und meine Domain bei 1&1 registriert.

Wieso?
Weil mein Geschäftspartner auch da war, das war sehr praktisch.

Heute weiß ich, dass ich erstens viel Glück hatte und zweitens mit dem richtigen WordPress Hosting die Webseitenwartung auch sehr viel stressfreier geht.

Viel Glück, weil meine Seite nie ausgefiel und zu dem stressfrei komme ich noch. Doch das kann auch anders laufen. Ich möchte, dass du das beste WordPress Hosting für dich findest zu einem fairen Preis mit dem du auch glücklich bist.

Schnell und sicher sind die zwei Hauptanforderungen, die ich an meinen Hoster stelle.

Vor dem Design und dem Texte schreiben ist der wichtigste Aspekt bei der Erstellung deiner Webseite die Planung des Aufbaus. Die Auswahl eines Hosts für deine Webseite gehört dazu.

Sehr unsexy, ich weiß. Denn die Anbieter Vergleiche sind gespickt mit technischen Termini, die dir nichts sagen. Tausende Hosting Anbieter stehen zur Auswahl, jeder behauptet natürlich gut zu sein. Wie sollst du da den richtigen finden?

Doch Datenverlust oder Ausfall deiner Webseite bedeutet finanzieller Verlust. Noch viel unsexier wie ich finde.

Also, gehen wir´s an.

Wieso ist die Auswahl des richtigen Hosting Anbieter so wichtig?

Es gibt unzählige Anbieter, bei denen du deine WordPress Webseite hosten kannst, doch die unterscheiden sich enorm in

  • Preis - was kostet es
  • ​Leistung - was ist in dem Paket inklusive
  • ​Performance - wie schnell ist meine Webseite
  • ​Support - wie ist der Kundenservice erreichbar
Merke: günstig ist nicht immer preiswert.

So sehr ich dich verstehe, dass du Kosten einsparen willst bei deinem Business, möchte ich dich doch fragen:

​was ist deine Zeit wert?

Auf der einen Seite sparst du 5 €/ Monat, doch der potenzielle Verlust, wenn deine Webseite offline ist, wird sehr viel höher sein als 60 €/ Jahr.  

Ein guter Host ist entscheidend für deine Webseite. Wenn deine Webseite ein Haus ist, dann ist der Server das Fundament. Und wer will schon ein Haus auf wackeligem Boden bauen?  

Der Server als Basis deiner Webseite kann den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Erlebnis deiner Webpräsenz ausmachen. Sowohl aus der Sicht deiner Website-Besucher als auch für dich als Webmaster, der die technischen Abläufe wie Updates oder Backups verwalten muss.  

Ich stelle dir verschiedene Aspekte des Web-Hosting vor, damit du die beste Auswahl für deine WordPress Webseite treffen kannst.

Was sollte in deinem WordPress Hosting Paket mit enthalten sein?

Meiner Meinung nach. Doch meine Erfahrung mit Kundinnen zeigt, dass es immer irgendwie an diesen Punkten haperte und wir Probleme lösen mussten, die vermeidbar gewesen wären.

​1. kostenloses SSL-Zertifikat

Das ist mittlerweile Pflicht für deine Webseite, nicht nur wegen der DSGVO. Sondern auch weil Browser wie Firefox und Chrome deine Webseite als nicht sicher anzeigen. Wie vertrauenswürdig findest du das?

Browser Anzeige ohne SSL Zertifikat

Zudem bietet es Ranking Vorteile bei Google und du verbesserst die Ladezeit deiner Webseite, weil du HTTP/2 nutzen kannst.
​Über Let´s Encrypt können Hoster ihren Kunden kostenlos und automatisiert SSL-Zertifikate ausstellen. Ja natürlich, du kannst das auch alleine, aber wieso denn diese Zeitverschwendung?!

2. Serverstandort in Deutschland oder Europa

Zum einen, weil du datenschutzrechtlich damit auf der sicheren Seite bist. Doch zum anderen verlängert sich die Ladezeit, wenn deine Webseite in den USA liegt, deine Kunden jedoch hier aus Deutschland, Österreich oder Schweiz kommen.

SSD-Festplatten, denn diese haben schnellere Zugriffszeiten als HDDS. Das kennst du vielleicht auch von deinem Laptop. Und damit wären wir auch gleich beim nächsten wichtigen Punkt

3. Kompetente​r Support

Am besten 24/7, also rund um die Uhr, sieben Tage die Woche in deiner Muttersprache.

4. Genügend Festplattenspeicher​

Denn gerade in der heutigen Multimedia-Zeit, konsumieren wir große Bilder und Videos. Wenn du dann auch den Speicher mit deinem Email-Postfach belegst, wird es schnell knapp und du zahlst dann separat dafür.

5. Die neuste PHP Version

Also derzeit 7.x, damit WordPress zügig arbeitet. Zumal die meisten Plugins auf PHP 7 laufen.

6. HTTP/2

Der schnellere Nachfolger von HTTP/1.1. Grob gesagt werden mehrere Serveranfragen besser komprimiert und zusammengefasst. Dadurch beschleunigt sich die Datenübertragung zwischen dem Server (wo die Webseite liegt) und deinem Browser am Laptop.

Unterschiedliche Ladezeiten beim WordPress Hosting

​Diesen Leistungstest kannst du auch mit deiner Webseite durchführen. Er ist kostenlos und geht ganz fix: Webpage Test. So krass habe ich mir den Unterschied nicht vorgestellt.

WordPress Hosting Ladezeit der Seite

​Seitenladezeit bei 1&1 vor dem Umzug

WordPress Hosting Ladezeit der Seite WP Projects

Seitenladezeit bei WP-Projects nach dem Umzug

​Stressfreies WordPress Hosting

Dafür habe ich mich mit der Zeit entschieden. Ich möchte meinen Kopf frei haben für das, was mir wirklich wichtig ist und mich darauf konzentrieren. Obwohl ich Technik wirklich mag. Deshalb habe ich mich für WP-Projects entschieden: all das inklusive, was ich brauche. Der Umzug war einfach und stressfrei, denn der war beim Wechsel inklusive. Kostenlos.

Eine andere Alternative wäre für mich Raidboxes gewesen, mit denen ich mich auch lange auf dem WordCamp Retreat in Soltau unterhalten habe.

Was für Web-Hosting-Optionen gibt es?

Web-Hoster haben in der Regel drei Optionen:

  1. Shared Hosting
  2. Virtual Private Server (VPS)
  3. Managed Hosting
  4. dedizierte Server

​Shared Hosting

heißt übersetzt gemeinsames Hosting. Hier liegen mehrere Webseiten auf einem einzigen Server und nutzen die Ressourcen gemeinsam. Die tatsächliche Anzahl von Webseiten pro Server kann variieren: von einigen wenigen bis hin zu Hunderten oder sogar Tausenden von Webseiten.  

Wenn alle Webseiten sich auf einem Server die Ressourcen (einschließlich Daten, Speicherplatz und Rechenleistung) teilen, kann das zu Problemen führen. Zum Beispie wenn eine einzelne Webseite einen Besucheransturm erfährt: die Ressourcen des Servers konzentrieren sich auf EINE Webseite. Alle andere Webseiten auf dem gleichen Server verlangsamen sich in Konsequenz.

Dieses Hosting ist immer die günstigste Option, die jährlichen Gebühren für das Einstiegspaket variieren je nach Anbieter/ Sonderaktion zwischen 28 € und 60 €. Ideal für Nutzer, die eine günstige Möglichkeit suchen und deren Webseiten eine geringe bis mittlere Besucherzahl aufweisen. Dies trifft meist auf kleine bis mittlere Unternehmen, Freiberufler und Blogger zu.

VPS

steht für Virtual Private Server. VPS-Hosting stellt eine abgeschlossene Umgebung innerhalb eines Servers bereit, die bestimmte Ressourcen einer einzelnen Website zuweist. Bei einem VPS kann es eine Reihe von Webseiten geben, die alle denselben physische Server verwenden. Doch jede Komponente ist so eingerichtet, dass sie unabhängig agiert. So vermeidet man negative Auswirkung einer Webseite auf die Leistung anderer Webseiten.

Im Ergebnis läuft jede Website, die im VPS gehostet wird, sicherer und stabiler.

Egal ob du nun

  • zusätzliche Ressourcen benötigst
  • deine Seite beträchtlich erweiterst oder
  • einfach nur den Gedanken nicht erträgst, dass deine Webpräsenz mit einer unbekannten Anzahl anderer Seiten irgendwo rumliegt.

In solchen Fällen ist ein Virtual Private Server oder VPS in der Regel der nächste Schritt des Hostings.

​Managed Hosting

Eine Ebene zwischen VPS und dedicated Server. Hier kümmert sich der Hosting Anbieter selbst um die wesentlichen Aspekte des Server-Managements. Dein Webmaster kümmert sich um deine Webseite. Oder du in Personalunion.

Der Anbieter kümmert sich Dienstleistungen wie:  

  • Regelmäßige Webseiten Backups durchführen
  • Software-Aktualisierungen auf dem Server
  • Zusätzliche Sicherheit
  • Verbesserte Protokolle zum Schutz vor Bedrohungen
  • Umfangreicheres Supportangebot

​Managed Hosting ist ideal für dich, wenn du eine größere Webseite hast und dich trotzdem vor allem die auf Marketingaspekte deiner Internetpräsenz konzentrieren willst (deine Kunden, Blogartikel schreiben, deine Familie …). Nebenbei aktualisierst du auch deine Themes und Plugins, doch das war´s dann. Meinem Anbieter inkludiert auch das, denn WP-Projects bietet

​Managed WordPress Hosting

Dieser Anbieter ist auf WordPress spezialisiert. Alle unter Managed Hosting genannte Dienstleistungen inklusive der Aktualisierungen von Themes und Plugins.

Wichtige Aspekte beim WordPress Hosting

​Das bietet der WordPress Webhoster meiner Wahl automatisch in jedem Paket an

Dedizierter Server

Ein Server, über den du die volle Kontrolle hast und auf dem ausschließlich deine Webseite läuft.

Er bietet Annehmlichkeiten wie unterbrechungsfreie Stromversorgung und Backup-Generator. Doch du als Webmaster bist allein für die Wartung des Servers verantwortlich (oder Personal, welches du dafür beschäftigst).

Dediziertes Hosting ist sicherlich die stabilste und sicherste Option, doch auch extrem teuer. Es lohnt sich nur für extrem große Webseiten, die täglich Hunderte und Tausende von Besuchern anziehen.

​Wie wählst du nun den besten Hosting Anbieter für deine Webseite aus?

​Beachte folgende Punkte bei deiner Auswahl.

Deine Website selbst

Du hast eine kleine Webseite oder einen Blog? Dann reicht ein Shared Hosting aus. Falls

  • deine Webseite bereits größer ist
  • ein hohes Maß an Anpassung aufweist
  • du ein Forum integriert hast
  • E-Commerce betreibst
  • eine Preisabfrage im Hintergrund läuft (Reisesuche im Tourismus)
  • mehrere WordPress Installationen hast
  • derzeit oder in Zukunft große Mengen an Besucherzahlen aufweist

dann ziehe eine stabilere Serveroption wie einen VPS in Betracht.

Preis

Wenn du noch ganz am Anfang stehst und auf dein Budget achten musst, dann sparst du mit dem Shared Hosting. Doch achte auf Service und Sicherheit, wenn es dein Business erfordert (z. B. bei Online-Shops).Support

Wichtige Fragen, die du durchdenken solltest:

  • Wieviel technisches Verständnis hast du in welchem Bereich?
  • Wieviel Unterstützung brauchst du im Notfall und zu welchen Uhrzeiten?
  • Läuft dein Business reibungslos weiter, auch wenn deine Webseite über Nacht abstürzt?
  • Wer sagt dir Bescheid, falls dem so ist?
  • und am Wichtigsten: kannst du deine Webseite alleine wieder herstellen oder brauchst du Hilfe dabei?

​Backup

Sie unterscheiden sich oft im Detail:

  • wie lange diese Backups existieren und
  • wie einfach greifst du darauf zu oder
  • von was genau ein Backup erstellt wird

​Nur weil dein Host ein Backup macht, bedeutet das nicht, dass du es tatsächlich einspielen kannst im Notfall (der Support Aspekt!). Und wenn dein Host alles wiederherstellen kann, dann lautet die Frage: zu welchem Preis? Es ist eine Sache zu wissen, dass du ein Backup hast. Aber eine andere Sache, ein Backup tatsächlich wieder herzustellen.  

Backups sind wichtig und sei es nur als eine laufende Kopie deiner Seite. Falls du aus irgendeinem Grund auf eine ältere Version zurückgreifen musst, nachdem du dein WordPress und Plugins aktualisiert hast. Einige Hosts erinnern dich sogar daran, vor jeder Aktualisierung deiner Webseite ein Backup durchzuführen. Stell dir vor, du hättest viele Änderungen an deiner Seite vorgenommen (Blogbeiträge entworfen) und stellst dann fest, dass ein WordPress-Update deine Seite lahmgelegt hat! Ohne Backup verlierst du alle diese Blogbeinträge. Backups fungieren als Sicherheitsnetz für deine Webseite und somit für dein Business.

​Frage deinen Webhoster:

  • welche Art von Backup dein Host anbietet
  • welchen Support du brauchst und
  • was du zum Beispiel mit einem Backup Plugin abdecken musst.

Letzteres kostet dich rund 60 € im Jahr, die ich dir ans Herz legen möchte.

Fazit

Das perfekte Hosting für meine WordPress Seite sind Anbieter, die sich auf WordPress Webseiten spezialisiert haben. Zum Beispiel WP Engine, Savii, Raidboxes oder WP Projects. Die beiden letzteren Anbieter sitzen in Deutschland.

Es bietet für mich die optimale Balance zwischen Preis, Sicherheit, umfangreichem Support und Technik-Kram, der jetzt einfach entfällt: deine WordPress Installation samt Themes und Plugins werden automatisch aktualisiert, gesichert und gespeichert. Und falls irgendeine Aktualisierung deine Webseite zerschießt, spielt dein WordPress Hoster automatisch die letzte Sicherung ein. Wer jemals selbst ein Backup zurück aufsetzen musste weiß, wieviel Nerven das kostet.


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