Social Media Marketing – was ist das?

Social Media Marketing
und noch viel wichtiger

Muss ich dabei sein?

Das sind die zwei wichtigsten Fragen, die meine Kundinnen haben. Die erste Frage lässt sich recht schnell beantworten, in dem ich an dieser Stelle Wikipedia zitiere:

​Social Media Marketing (aus dem Englischen für Marketing über soziale Medien) ist ein Begriff aus dem Marketing und Management. Er beschreibt Strategien und Taktiken, mit denen Organisationen (bspw. Unternehmen, Parteien, Non-Profit Organisationen) soziale Medien nutzen um organisatorische Ziele zu erreichen, indem sie Wert für Stakeholder schaffen und kommunizieren.

Zu den verschiedenen Social Media Plattformen gehören beispielsweise YouTube, Google+, Instagram, Twitter (was Trump sei dank an Popularität gewinnt), Pinterest und natürlich Facebook. Über Facebook finden mich meine Kundinnen auch meistens. Daraus folgt dann der Auftrag:

„Ich muss jetzt Social Media Marketing machen!“

Kannst du mir mal Facebook erklären? Meine Freundin/ Geschäftspartnerin/ Tochter/ Sohn/ Mann (bitte passendes einsetzen) hat gesagt, dass ich da sein muss und hat mir da ein Profil erstellt. Aber irgendwie bin ich da doppelt, ich weiß nicht, was ich da soll und wie das geht.“

Selten ist das der Einstieg zu einer Diskussion, in dem es dann um Dinge geht wie:

  • Social Media Strategie
  • Social Media Plattformen
  • Social Media Kommunikation
  • Was für Social Media Beiträge
  • Wann werden diese erstellt
  • Von wem
  • Wann soll ich diese posten?

Denn all das gehört unter anderem zu Social Media Marketing und ist als ein Teil der Unternehmenskommunikation und digitaler Unternehmensstrategie zu betrachten.

Der Podcast von Dave Brych und Isis erklärt meiner Meinung nach sehr gut, wie eine Social Media Strategie aussehen kann. Untechnisch, witzig und persönlich. Die 48:37 Minuten sind gut investierte Zeit, die du dir nehmen solltest. Falls du die nicht hast, habe ich die meiner Meinung nach relevantesten Stichpunkte mal herausgepickt:

04:50 – Social Media Marketing ist in aller Munde. Aber eigentlich besteht gar kein Interesse am User/ Fan/ Follower.

05:45 – Wer ist denn da auf der anderen Seite? Wenn ich nur sende, dann ist das, als wenn ich meinen Anrufbeantworter auf Dauerschleife setze.

10:08 – Entscheidungen sind der Tod vieler Möglichkeiten. Warum mache ich was? Was brauche ich?

15:00 – Wir haben selber mit ganz viel Liebe angefangen, am Anfang mehr schlecht als recht und ein bisschen holprig, man wächst ja mit seinen Aufgaben. Wir hatten das Ziel, mit Reisebegeisterten und Kunden in Kontakt zu kommen.

19:00 – Das ist Markenaufbau: SEO & Social Media greift ineinander

19:45 – Ich muss an den Zielgruppen dran sein (deshalb war die Arbeitszeit von 09:00 – 17:00 Uhr hinderlich)

20:57 – Stichpunkt „vorplanen“: wenn ich etwas in die Welt hinausblase und jemand reagiert, das ist das Allergrößte! Dann möchte ich zurück reagieren. Diese Chance sich entgehen zu lassen, ist eine Schande.

22:55 – Was hast du gemacht, wenn du im Urlaub warst? Ich war alleine, 24/7 online und habe dann geantwortet, wenn ein Kommentar kam. Kurz bevor ich schlafen ging, habe ich nichts mehr gepostet. Wir haben unsere Kanäle nicht abgestellt oder einen Hinweis gepostet. Jede Reaktion war mir eine Ehre, den da warten zu lassen, finde ich nicht fair. Ich habe live aus dem Urlaub berichtet.

24:45 – Was rätst du den Leuten, die damit anfangen wollen? Wie sollen die da vorgehen? Es braucht Leidenschaft, Interesse an Kommunikation und offline-Zeit ist super wichtig.

30:39 – Das sind auch Erfahrungssachen. Man muss sich darauf einlassen und man muss an seiner Community Interesse haben, sonst kannst du deinen Social Media Krempel direkt einpacken.

33:58 – Man hat auch Fails

34:40 – Facebook ist bei uns ein Servicekanal, auf dem Kunden ihre Anfragen lassen

35:17 – Hol dir andere mit ins Boot, sag was du brauchst!

38:22 – Wir sind über 30, sonst würden wir über Snapchat kommunizieren, doch so nutzen wir Facebook Messenger 😀

39:50 – Learning: Es ist mit Arbeit verbunden, es gbit hier nicht den Knopf, den ich drücken muss für den Erfolg.

43:27 – Was ist mein KPI und wie messe ich den? (Key Performance Indicator: Schlüsselkennzahl, die die unternehmerische Leistung widerspiegelt)

44:18 – Wenn ihr keinen Content (Inhalte) habt, dann geht auch nicht dahin. Was kann ich machen? Wieviel Aufwand ist das? Was erhoffe ich mir davon? Das wägt man ab und danach sucht man seine Plattform aus.

Du hast dich entschieden, dass du dabei sein möchtest? Dann brauchst du deine individuelle

Social Media Marketing Strategie

  1. Wofür stehst du?
    Deine Stichworte, die sich aus deiner Positionierung ergeben
  2. Was willst du mit Social Media erreichen?
    Neue Kunden finden, Kundenservice bieten oder Kunden binden?
  3. Was ist deine Zielgruppe?
    Hier solltes du Zielavatare haben, die ausführlicher sind als: Männer und Frauen, die selbständig sind, ab 35 aufwärts, naja, ab 25 ist auch okay und mit Finanzen zu tun haben. Ich empfehle an dieser Stelle immer Barabra Lampl
  4. Auf welcher Plattform findest du diese?
    Facebook, YouTube, Google+, Xing, LinkedIn, Snapchat, Instagram, Pinterest, Musical.ly, Soundcloud – die Liste ist lang…
  5. Welche Inhalte willst du teilen?
    Kurz gesagt: Text, Video oder Audio oder die Kombination davon?
  6. Welchen Nutzen hat deine Zielgruppe davon?
    Worin liegt der Mehrwert, dass deine Zielgruppe dir folgen sollte? Informationen, Motivation, Service – was hast du zu geben?
  7. Wie gewinnst du mehr Anhänger?
  8. Wie erstellst du Inhalte?
    Schreibst du Blogbeiträge, erstellst du Videos, die du dann in Podcasts umwandelst oder interviewst du interessante Menschen? Was ist deines?
  9. Wann erstellst/ postest du diese?
    Oder fällt der Zeitpunkt von „Erstellung“ und „Posten“ zusammen? Oder gibt es deinen persönlichen „Marketing-Montag“, an dem du deine Beiträge erstellst?
  10. Woran misst du deinen Erfolg?
    Sind das Faktoren wie: Interaktion, Reichweite oder „gefällt mir“?

Ich empfehle dir, diese Fragen einmal auszudrucken, schriftlich zu beantworten und dir gut sichtbar als Erinnerung aufzuhängen. Meine Vorlage findest du hier: Social Media Strategie


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