Viele Firmen nutzen WhatsApp bereits als Servicetool zur Kommunikation mit ihren Kunden, doch immer mehr Firmen entdecken WhatsApp auch als Newsletter-Tool.

WhatsApp-Nachrichten fallen definitiv wie auch der Email-Newsletter unter „elektronische Post“, daher muss auch hier das Einverständnis und die Bestätigung des Empfängers eingeholt werden. Zudem muss dem Empfänger mitgeteilt werden wo und wie er jederzeit die Nachrichten stoppen kann.

Dieser Ablauf könnte zum Beispiel so aussehen:

  1. Der Newsletter-Interessent gibt seine Mobilfunknummer in das entsprechende Formular ein
  2. Darauf hin wird die WhatsApp-Telefonnummer der Firma angezeigt
  3. Diese Mobilfunknummer muss vom Newsletter-Empfänger zu seinen Telefonkontakten hinzufügt werden
  4. Zur Aktivierung des WhatsApp Newsletters wird eine Nachricht/ ein bestimmtes Wort an die Firma gesendet, zum Beispiel „Start“ oder „Newsletter abonnieren“
  5. Danach darf das Unternehmen per WhatsApp mit dem Newsletter-Empfänger in Kontakt treten
  6. Der Newsletter-Empfänger kann sich jederzeit vom WhatsApp-Newsletter abmelden, indem er eine bestimmte Nachricht/ ein bestimmtes Wort an die Firma gesendet, zum Beispiel „Stopp“ oder „Newsletter abbestellen“

Wie auch beim Email-Newsletter empfiehlt es sich, dem potenziellen Newsletter-Abonnenten einen Ausblick darauf zu geben, was ihn bei dem Newsletter erwartet. Das kann zum Beispiel durch ein kleines FAQ bei der Anmeldung geschehen.

WhatsApp-Newsletter sollten:

  • möglichst kurz und simpel gehalten sein
  • prägnante Links verweisen auf weiterführende Informationen
  • nicht zu oft versendet werden, je nach Zielgruppe und Firma sollte das mit viel Fingerspitzengefühl ausprobiert werden
  • relevante informative Themen enthalten, denn über WhatsApp darf keine Werbung versendet werden
  • auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt sein, das geht gut über verschiedene Listen

WhatsApp Gruppen

Die App bietet zwei Möglichkeiten, Gruppen zu erstellen: eine Gruppe oder eine Broadcast-Liste. Der Vorteil bei einer Broadcast-Liste ist, dass die Privatsphäre der Mitglieder – hier Newsletter-Abonnenten – gewährleistet ist. Nur der Listenersteller sieht alle Teilnehmer mit ihren Handynummern und Profilen. Ganz im Gegenteil zum Gruppenchat, in dem alle Handynummern und Profile für alle Gruppenmitglieder sichtbar sind!
Gleiches gilt für die Antworten der Mitglieder der Broadcast-Liste: der Listenersteller sieht die Antworten der Mitglieder und kann individuelle Antworten auf Nachrichten geben.
Im Gruppenchat sind alle Antworten für jeden sichbar, individuelle Antworten sind nicht vorgesehen.

Eine Broadcast-Liste ist recht einfach und schnell erstellt:

  1. Mobilfunknummer festlegen, von der aus der Broadcast laufen soll
  2. Entsprechende Nummer potenziellen Newsletter-Abonnenten mitteilen, zum Beispiel auf der Firmen-Homepage
  3. Broadcast-Liste erstellen und die Newsletter-Abonnenten hinzufügen

Whatsapp lässt sich sehr einfach vom Desktop aus bedienen, sehr praktisch also, um ausführlich und individuell auf Kunden einzugehen.

Ein gutes Beispiel zu diesem Procedere findest du bei t3n.

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